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  Kranke Tage
Erkältung, was Linderung verschafft



Eine Erkältung kommt drei Tage, bleibt drei Tage, geht drei Tage – sagt das Sprichwort und hat meistens recht. Wir wissen, was die Symptome lindert.

Warum Sie sich erkälten – auch im Sommer
Damit Sie sich erkälten, braucht es Sie, und es braucht Viren. Sie öffnen der Erkältung die Tür mit Rissen in den Schleimhäuten, die durch trockene Luft entstehen, und, wie man das gelehrt ausdrückt, durch eine reflektorische Minderdurchblutung der Atemschleimhäute. Diese entsteht zum Beispiel, wenn Sie mit nackten Füssen kalte Böden betreten oder mit nassen Haaren nach draussen gehen. Durch die offene Tür gelangen Viren in Ihren Körper, vor allem der Rhinovirus, aber auch andere virale Missetäter, die Erkältungen auslösen. 

Woher die Viren kommen
Niesst jemand, werden die Viren in sehr kleinen Wassertröpfchen durch die Umgebung geschleudert. Werden diese virenhaltigen Wassertröpfchen eingeatmet, gelangen sie an die Schleimhäute der Atemwege. Die Viren können sich aber auch auf Gegenständen wie Türfallen, Geld etc. aufhalten und so übertragen werden. 

Erkältung ist keine Grippe!
Erkältungsviren spielen in einer anderen Liga als Grippeviren. Deshalb wirken antivirale Medikamente, wie sie bei der Grippe eingesetzt werden, nicht. Und schon gar nicht helfen Antibiotika: Sie wirken nur gegen Bakterien und sind deshalb bei einer einfachen Erkältung unwirksam. 

Vorbeugend aktiv sein
Die besten Massnahmen, sich vor einer Erkältung zu schützen, sind das Vermeiden von intensiven Kontakten mit bereits erkälteten Personen und eine konsequente Hygiene. Es gibt auch Präparate, die das Immunsystem stärken: Echinacea-Tinkturen, Vitamine D und C oder Zink. 

Handeln im Fall einer Erkrankung
Meist genügen zur Linderung von Erkältungsbeschwerden symptomatische Massnahmen. (Bett-)Ruhe, genügend trinken (mindestens 2 Liter pro Tag), Dampfinhalationen. Medikamente beeinflussen die Krankheitsdauer nicht, machen aber die Beschwerden erträglicher. Zur Symptomlinderung empfehlen wir:

  • Nasenfluss/Verstopfte Nase: Otrivin®, Nasivin®, Triofan® (nicht länger als 3-4 Tage anwenden)
  • Hals- und Schluckweh: Lemocin®, Neo Angin®, Mebucaine®
  • Husten: Maku Hustenpastillen, Solmucol®, Resyl®, Bexin®
  • Fieber, Kopfschmerzen: Aspirin®, Panadol®, Dolo-Spediofen etc.  

Dauert eine Erkältung doch länger als 10 Tage, könnten auch Bakterien im Spiel sein. In diesen Fällen ist ein Arztbesuch angezeigt.